Heimat- und Verschönerungsverein

Buschhoven e.V.

11.05.2019 Ausflug zum Radioteleskop Effelsberg


Einen interessanten Ausflug zum ehemals größten beweglichen Radioteleskop der Welt in Effelsberg konnten einige Mitglieder des HVV am vergangenen Samstag erleben. Nach einem Fußmarsch über den "Planetenweg" (das Radioteleskop darf nicht mit dem Auto angefahren werden, da die Bordelektronik die Messungen beeinflussen kann) gab es zunächst im Besucherzentrum einen interessanten Vortrag über Geschichte, Funktion und Aufgabe des Radioteleskops. Anschließend führte Dr. Norbert Junkes (links) die Gruppe durch die "Innereien" des Teleskops. Bereiche, die der normale Besucher nicht zu sehen bekommt. Ein Ausflug, der sich gelohnt hat!


















04.05.2019 Viel Regen aber auch viele Helfer


Viel Regen aber auch viele Helfer gab es letzten Samstag bei der Weiherreinigung. Die Tischtennisjugend des TTC Buschhoven rückte wieder an und groß und klein halfen, den Weiher wieder auf Vordermann zu bringen.














































Bei der anschließenden Pflanzentauschbörse ging es auch entsprechend nass zu. Aber die Pflanzen haben sich gefreut und der Stimmung tat das keinen Abbruch.


























































29.04.2019 Erste Vogelstimmenwansderung des HVV


"Der Buchfink sang den Regen an"

 

Dass auch kühles Wetter die Vögel nicht vom Singen abhält, erlebten die Teilnehmer der ersten Vogelstimmenwanderung des Heimat- und Verschönerungsvereins (HVV) in Buschhoven.  Insgesamt 19 verschiedene Vogelarten hörten sie unter Anleitung von Albert Plümer.
Im Nöel erlebten sie zunächst verschiedene Grasmückenarten, deren Gesänge sich durchaus in Länge und Intonation unterscheiden. Auch, dass die Singdrossel Strophe jede dreimal wiederholt, konnte immer wieder festgestellt werden.  „Wie im richtigen Leben ist der Zaunkönig als fast der kleinste auch der lauteste Sänger“, erläuterte Plümer den interessierten Vogelfreunden.  Über Fitis („witwit“) und Zilpzalp, beide so ähnlich, dass man sie nur an den Beinen unterscheidet, Bluthänfling, Silberreiher, Goldammer und Spatz zeigte sich die ganze Bandbreite der Vogelarten, die es rund um die Flerzheimer Kiesgrube noch gibt, obwohl es deutlich weniger geworden sind, wie Plümer kritisch anmerkte.

Auch das seltene, geschützte Schwarzkehlchen wurde mit Hilfe der mitgebrachten Feldstecher gesichtet. Dann ertönt der „Regenruf“ des Buchfink und es beginnt tatsächlich kurz darauf zu tröpfeln. "wizewize" ruft die Tannenmeise, die kleinste der Meisen, die alle nur rufen, aber nicht „singen“ können. Auch der Buntspecht m Waldrand („tiktiktik“), ist kein Singvogel.

„Mit der Renaturierung der Kiesgrube im letzten Jahr wurde ein ganzes Vogelparadies zerstört“, bedauert Plümer, der seit Jahren für die Ornithologische Gesellschaft das Vorkommen der Vögel kartiert.

Dennoch können die Teilnehmer über dem freien Feld noch der Lerche (dem Vogel des Jahres 2019) zuschauen, die sich singend in schwindelnde Höhe hochschraubt, „so hoch wie der Kölner Dom, 150 Meter!“, um sich dann abrupt ins Feld zu stürzen. Für sie als „Bodenbrüter“ legen manche Landwirte  „Lerchenfenster“ als Nisthilfe an. Auch Blühstreifen können dazu dienen.

Nur das Rotkehlchen meldet sich nicht - es reagiert erst auf die „Klangattrappe“ vom Handy, weil es einen Artgenossen vermutet.

Bereichert mit einem ganzen Bündel an neuen Erfahrungen verabreden die Organisatoren des HVV mit Albert Plümer eine Neuauflage der Vogelstimmenwanderung.






















HVV'ler auf der Suche nach der Lerche

06.04.2019 Große Dorfreinigung


Letzten Samstag machten sich wieder zahlreiche Freiwillige auf den Weg, um den Weiher und die Straßen von Buschhoven wieder auf Vordermann zu bringen.
















Der Vorsitzende Frank Wendorf teilt die freiwilligen Helfer ein
















Fleißige Dronen bei der Erschaffung einer Bienenwiese


















Weniger Müll – mehr Kot und Kippen

Hundehaufen mitten auf dem Weg - nur 7 Schritte vom Beutelspender

 

„Der Müll insgesamt ist wohl weniger geworden“, resümierte Frank Wendorf, Vorsitzender des Heimat und Verschönerungsverein Buschhoven (HVV), „nicht aber die Ärgernisse“:  Angefangen von Hundekot in nur 7 Schritten Entfernung des vom HVV aufgestellten Hundekotbeutelspenders, mitten auf dem Spazierweg am Weiher, bis hin zu den unzähligen Zigarettenkippen rund um die Mülleimer der Anlagen. Und auch außerhalb des Ortes auf den Wanderwegen ärgerten sich die Helfer über weggeworfenen Müll und viel Hundekot. Eine wahre Sammlung an sauber verknoteten Plastik-Hundekotbeuteln fand sich auf der Inspektionstreppe der Römerbrücke, auch hier nur ca. 20 m vom Papierkorb entfernt. „Noch nie in meinem  Leben habe ich das so bewusst wahrgenommen!“, empörte sich eine Sammlerin. Die Mülleimer seien da – aber offenbar fehle der Wille der Menschen. "Wer, denken die Hundehalter, soll die Beutel denn da aufsammeln?!"​



Um ihren Ort Oster-sauber zu machen waren  die Buschhovener mit Eifer unterwegs. Einzelne Bürger, ganze Familien, Schüler und Schülerinnen und auch große Gruppen „der KG“ und des Montessori-Kindergartens waren dem Aufruf des HVV gefolgt und zogen mit blauen Müllsäcken bei strahlendem Sonnenschein durchs Dorf. Hervorstechend war der Eifer der Kinder in den verschiedenen Sammelgruppen. "Mama, da auch noch!". Ob da ein Bewusstsein wächst?


























25.03.2019 Mitgliederversammlung im Römerkanal


Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung im Römerkanal informierte der HVV über seine Aktivitäten. Außerdem wurden wieder Vorstand und Beisitzer für die nächsten zwei Jahre gewählt. Der alte und neue Vorsitzende Frank Wendorf (stehend) hält einen Rückblick über das vergangene Jahr und geplante Veranstaltungen für 2019 (siehe Jahresprogramm). Unter anderem ist eine Wildblütenwiese am Weiher geplant. Der HVV ruft auch dazu auf, die Gärten in Buschhoven "Bienenfreundlicher" zu gestalten. Während der Sitzung wurden dazu Samentütchen mit Wildblumensamen an die Mitglieder verteilt.


Nächster wichtiger Termin ist die Dorfreinigung am 6. April um 10.00 am Weiher.