Heimat- und Verschönerungsverein

Buschhoven e.V.

Heinrichswalde in Niederschlesien

Seit der feierlichen Einweihung am 22.10.1989 steht auf dem Toniusplatz dieser sehenswerte Dankstein. Das ist ein besonderes und ganz seltenes kleines Denkmal. Wie kam es dazu?

 

Wie Millionen andere Deutsche auch, wurden die Bewohner des 1000-Seelen-Dorfes Heinrichswalde aus dem Kreis Frankenstein in Niederschlesien nach dem verlorenen 2. Weltkrieg (1939-1945) unter härtesten persönlichen Bedingungen aus

ihrer Heimat vertrieben. Eine Gruppe erreichte Buschhoven und fand hier ihre neue Heimat. Heinrichswalder haben das Buschhovener Leben bereichert und mitgestaltet.

Heinrichswalder Pfarrkirche St. Mariä

Wie in vielen deutschen Orten wuchs die Einwohnerzahl von Buschhoven nach dem Krieg ab 1945 erheblich. Die Flüchtlinge und Vertriebenen mahnen uns: Kämpft für Frieden und gegen den Krieg. Sie danken für ihre Aufnahme hier und das ist von tiefer Bedeutung. Zu den polnischen Bürgern vom heutigen Laski pflegen sie gute Beziehungen. Sie setzen damit ein Beispiel in und für Europa.

 

Auf Anregung des Heimat- und Verschönerungsvereins Buschhoven e.V. befinden sich Unterlagen über Heinrichswalde im Archiv der Gemeinde Swisttal.

Quellen:

Unterlagen von Herrn Werner Volkmer, Schmittstrasse,

und Herrn Dr. Christoph Rothkegel, Bonn

 

Bericht:

Peter Haarhaus 2007