Heimat- und Verschönerungsverein

Buschhoven e.V.

Lindenkreuz

Um das Jahr 1900 herum fand hier ein unbekannter Fuhrmann den Tod. Bei der Bergung seines verunglückten Fuhrwerkes wurde er überrollt. Ihm zum ehrenden Gedenken wurde ein Wegekreuz mit Inschrift am jetzigen Ort aufgestellt. Es ist noch heute unter dem Namen „Lindenkreuz“ bekannt, auch wenn es unter einer großen Eiche steht.

Genauer Standort: hier

Mit der Zeit vermoderte das Kreuz und der Landwirt Karl-Josef Brünagel aus Buschhoven ersetzte es 1963 mit dem Grabkreuz seines Großvaters, Severin Brünagel (verstorben 1932).

Dritte Erneuerung in 50 Jahren:

2014 das war Holzkreuz wieder verwittert und wurde vom Landwirt Karl-Josef Brünagel auf seine Kosten erneuert, wie auch schon einmal 1963. Der Buschhovener Schreiner Ralf Scheben fertigte in seiner Schreinerei in Alfter eine originalgetreue Nachbildung.

Herr Brünagel widmete auch das erneuerte Lindenkreuz dem Heimat- und Verschönerungsverein Buschhoven e.V.. Wir sagen ihm für diese Pflege der Tradition herzlich DANKE.

Nach mutwilliger Zerstörung stiftete Frau Oberreuther, die Mutter des örtlichen Schreiners, ein neues Kreuz. 1990 stellte unser Verein das „Lindenkreuz“ am gleichen Ort wieder auf.

 

Der erhaltene Hauptbalken des zerstörten Kreuzes befindet sich nach der Restauration des Querbalkens heute im Hof des Landwirtes Karl-Josef Brünagel in der Kurfürstenstraße 15.

Der Jakobsweg - Pilgerweg - nach Santiago de Compostela führt zunächst hier vorbei und dann mitten durch Buschhoven. Pilger, Wanderer und Ausflügler verweilen gerne an diesem beliebten Ruheplatz zwischen Buschhoven und Dünstekoven mit einer weiten Sicht in das Land hinein bis zur Eifel.